Kloster Rohr im Hopfenland Hallertau
Das Kloster Rohr in Rohr i. NB. ist ein ehemaliges Kloster der Augustiner-Chorherren und heute eine Benediktinerabtei. Gegründet wurde das zwischen Regensburg, Landshut und Ingolstadt gelegene Kloster Rohr im 12. Jahrhundert. In der jahrhundertealten Geschichte des Klosters Rohr wechselten Zeiten der Blüte mit Perioden des Niedergangs. Nur zwei Beispiele seien an dieser Stelle herausgegriffen.
Nach den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges beauftragte man Egid Quirin Asam mit Planung, Bau und Ausstattung der neuen Kirche. Ein Wagnis, denn der junge Asam war damals gerade 25 Jahre alt. Doch der Mut der Mönche hat sich ausgezahlt: heute zählt die Stiftskirche des Klosters Rohr zu den bedeutensten Barockkirchen Deutschlands. Der Hochaltar mit seiner scheinbar schwerelos schwebenden Figurengruppe zeigt die Himmelfahrt Mariens.
Die Säkularisation 1803 brachte den Klosterbetrieb vollständig zum Erliegen. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs aber herrscht wieder Leben hinter den klösterlichen Mauern: die Benediktiner sind nicht nur in der Pfarreienseelsorge aktiv, sondern betreiben auch das dem Kloster angeschlossene Gymnasium.
Die Klosterkirche kann ganztägig besichtigt werden. Führungen durch die Benediktinermönche werden auf Anfrage angeboten.
Kloster Rohr, Asamstr. 7, 93352 Rohr i. NB, Tel. 08783 9600-0, Fax 08783 9600-22, www.kloster-rohr.de
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Kanzel in der
Klosterkirche Rohr
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Kloster Paring
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Innenansicht der barocken Klosterkirche Paring
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Die Augustiner-Chorherren-Propstei St. Michael in Paring bei Langquaid
Die Geschichte der alten Augustiner-Chorherren-Propstei St. Michael in Paring bei Langquaid reicht bis in das 12. Jahrhundert zurück. Ebenso wie das Kloster Rohr i. NB blickt das Kloster Paring auf eine wechselvolle Vergangenheit zurück.
Die reich ausgestattete Stiftskirche ist ganztägig geöffnet. Führungen auf Anfrage.
Kloster Paring, 84085 Langquaid, Tel. 09452 93363-0, Fax 09452 93363-63
www.propstei-paring.de
Die romanische Klosterkirche Biburg
Die Kirche des ehemaligen Benediktinerklosters Biburg gehört zu den bedeutensten romanischen Bauwerken in Bayern. Die ab 1225 errichtete Kirche blieb in ihrer hochmittelalterlichen Erscheinungsform erhalten, weil sich die Benediktinermönche im Zuge der Reformation zur Aufgabe des klösterlichen Lebens gezwungen sahen. Seit 1785 ist die frühere Klosterkirche die Pfarrkirche des Ortes. Die 1701 nach einem Brand wiederaufgebauten Klostergebäude werden heute leider nicht genutzt. Die Klosterkirche ist ganztägig geöffnet.
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Klosterkirche Biburg im
Hopfenland Hallertau
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Innenansicht der romanischen Klosterkirche Biburg
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Innenansicht der Klosterkirche St. Salvator in Mainburg
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Paulinerkloster in Mainburg
Der Errichtung der Kirche St. Salvator in Mainburg (Hopfenland Hallertau) liegt eine Legende zugrunde, nach der ein Priester mit dem Allerheiligsten zu einem Kranken unterwegs war. Ein Fuhrmann schlug unter Geschrei und Fluchen dem Priester das Allerheiligst aus der Hand. Die Hostie aber schwebte in der Luft und konnte nur durch den Bischof in die Kirche zurückgebracht werden. Die heutige Kirche wurde ab 1723 errichtet. Klösterliches Leben entwickelte sich in Mainburg mit Karmelitermönchen erst Ende des 19. Jahrhunderts, heute leben Mönche des Paulinerordens in Mainburg.
Die Kirche kann nach Anmeldung bei den Paulinermönchen besichtigt werden.
Kirche St. Salvator, Salvatorberg 3, 84048 Mainburg, Tel. 08751 8726-0, Fax 08751 8726-29
www.paulinerorden.de
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