Siegenburg im Hopfenland Hallertau

Kirche St. Nikolaus in Siegenburg, die den Beinamen "Dom der Hallertau" trägt.Siegenburg im Hopfenland Hallertau

Siegenburg ist ein Zentrum des Hopfenanbaus und besitzt zusammen mit nur dreizehn anderen Gemeinden der Hallertau das bedeutende Siegelrecht - das Recht die Hopfenballen zu versiegeln und damit dessen Herkunft und Qualität zu beurkunden.

Bereits seit 1846 besteht der Hopfensiegelbezirk Siegenburg und so ist es nicht verwunderlich, dass hier jeden August im Rahmen des Bürgerfestes die Deutsche Meisterschaft im Hopfenzupfen ausgetragen wird.

Hopfenzupfen hat eine lange Tradition im Hopfenland Hallertau.

Innenansicht der St.-Nikolaus-Kirche in Siegenburg, die auch als "Dom der Hallertau" bekannt ist.

Störche gehören zum "normalen" Bild in Siegenburg.

 Beim Bürgerfest wird jedes Jahr die "Deutsche Hopfenzupfermesiterschaft" ausgetragen.

 Innenansicht der St.-Nikolaus-Kirche, die auch als "Dom der Hallertau" bekannt ist.

 Störche sind seit 40 Jahren Gäste in Siegewnburg, die auf stillgelegten Kaminen ihre Nester bauen und dort ihre Jungen aufziehen.

Hopfenzupfermeisterschaft, Hopfen, "Dom der Hallertau"...

Um 1080 bis 1164 war der Ort Sitz der Herren von Siegenburg, danach ging er an die bayerischen Herzöge über. Kaiser Ludwig der Bayer erteilte seinem Besitz besondere Privilegien. Die namengebende Burg, die wahrscheinlich an der Stelle der heutigen Pfarrkirche stand, wurde 1504 im Landshuter Erbfolgekrieg zerstört.
Die Siedlung gehörte ursprünglich zur Pfarrei von Niederumelsdorf, einem kleinen, vier Kilometer entfernten Bauerndorf.

Im 19. Jahrhundert wuchs durch das Aufblühen des Hopfenanbaues und dem damit verbundenen großen wirtschaftlichen Aufschwung der Wunsch der Bevölkerung nach einer eigenständigen Pfarrei, die schließlich 1871 geschaffen wurde.

Wasserschloss in Train

Kloster Biburg im Hopfenland Hallertau

Erlöserkapelle in Biburg

Wasserschloss Train

ehemaliges Benediktinerkloster in Biburg

Erlöserkapelle in Biburg - ein Kunstwerk von 
"Angerer dem Älteren"


Die Pfarrkirche St. Nikolas, ein monumentaler neubarocker Bau, der nach 1892 errichtet wurde, trug dieser Entwicklung Rechnung. Zur 100-Jahr-Feier erfuhr er eine komplette Außen- und Innenrestaurierung und so erstrahlt der „Dom der Hallertau“ heute wieder im ursprünglichen Glanz.

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