Die „Kelten-Tour“
Der Michelsberg erhebt sich über dem Mündungsgebiet von Altmühl und Donau gleich einer natürlichen Festung. Von hier konnten nicht nur die beiden Wasserstraßen kontrolliert werden; gleichzeitig boten die Flüsse Schutz für die zwischen ihnen gelegene Landzunge. So bildete sich an diesem Ort eine der größten Keltensiedlung in Deutschland aus. Der Name dieser etwa 10.000 Einwohner umfassenden Metropole wurde uns durch den griechischen Geographen Ptolemäus überliefert: „Alkimoennis". Um 120 v. Chr. sicherten die Kelten ihre Stadt durch eine fast 10 Kilometer lange Mauer, deren Reste noch heute im Gelände deutlich als großer Wall zu erkennen sind.
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keltischer Webstuhl
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Mit Fibeln fixierten die Kelten ihre Gewänder.
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Waffen der Kelten wie Beil, Messer, Speer, Lanze...
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Hügelgräber und Viereckschanzen
Ein derartiger Ballungsraum musste im weiten Umkreis Spuren hinterlassen: ihren Toten errichteten die Kelten meterhohe Hügelgräber, zusammengefasst in regelrechten Feldern mit oft mehreren Dutzend Grabstätten; Viereckschanzen dienten rituellen Handlungen; das „Weltenburger Stierl“, eine 11,5 Zentimeter lange Stierskulptur aus Bronze, zählt zu den schönsten Statuetten, die man im Siedlungsraum der Kelten gefunden hat. Schürfplätze, die den Landkreis als frühes Zentrum der Schwerindustrie ausweisen, belegen die florierende Wirtschaft. Auf dem Archäologischem Wanderpfad von Kelheim nach Weltenburg und im Archäologiepark Altmühltal erwartet Sie eine spannende Reise in die Zeit vor Christi Geburt.
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Schmiede & Eisenschmelzofen in Essing im
Archäologiepark Altmühltal
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Kinder bauen eine Hauswand nach keltischem Vorbild nach.
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Rekonstruktion eines keltischen Gehöfts in Oberhofen (Riedenburg) als Teil vom Archäologiepark Altmühltal.
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Der längste Archäologiepark Altmühltal
Zwischen Kelheim und Dietfurt besteht auf ca. 39 Kilometern der „längste Archäologiepark Europas“. Die Rekonstruktionen und Nachbauten basieren auf Ausgrabungen während des Baus des Main-Donau-Kanals von 1976 bis 1991 und sorgen für ein hautnahes Archäologieerlebnis: durch das mächtige Stadttor des Oppidums Alkimoennis betritt man die Welt unserer Vorfahren. 19 Standorte bieten an Audio-Guide-Säulen Geschichten und Erklärungen des zeitgenössischen Schriftstellers und Autors E. W. Heine.
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Keltisches Gefäß, dessen Henkel mit Widderköpfen verziert ist.
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Keltische Schmiedekunst kann man bei einer Veranstaltung im Archäologiepark Altmühltal hautnah miterleben.
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Keltischen Schmuck kann man bei der "Frauenaktion" im Archäologiepark Altmühltal herstellen.
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Die „Zeitreise“ lässt sich über die Kelten hinaus erheblich ausdehnen, da die Höhlen des Altmühltals, wie das Schulerloch, seit mindestens 80.000 Jahren durch den Neandertaler bewohnt waren. Die bedeutendsten Fundstücke erwarten Sie im preisgekrönten Archäologischen Museum Kelheim. Wichtige Ergänzungen finden sich im Hofmarkmuseum Schloss Eggersberg und im Hollerhaus-Museum in Dietfurt.
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