„Mittelalter-Tour “

Burg Prunn (Riedenburg) im Altmühltal„Mittelalter-Tour" durch Altmühltal und Hopfenland Hallertau

Vom Mittelalter - also der Zeit in der „Mitte“ zwischen römischer Antike und dem Beginn der Neuzeit um das Jahr 1500 - strahlte schon immer eine besondere Anziehungskraft aus. 

Wie nur selten anderorts bietet der Landkreis Kelheim die Gelegenheit, sich in die Zeit von Burgen, Rittern und Mönchen zurückzuversetzen. 

Burg Randeck - ein Raubritternest

Weit entfernt von heutigen Verhältnissen, bestand im Mittelalter keine zentrale Regierung. Einzelne befestigte Plätze beherrschten das Land. Oft aber wurde die Macht missbraucht. Von den hochgelegenen Burgen aus konnten Straßen gut kontrolliert und den Passierenden ein „Zoll“ abverlangt werden. Burg Randeck war ein derartiges „Raubritternest“.Â

Burgruine Randeck in Essing im Altmühltal

Mittelalterfest in Riedenburg (Altmühltal)

Flugschau der Greifvögel auf Schloss Rosenburg in Riedenburg (Altmühltal)

Burgruine Randeck in Essing

Mittelalterfest in Riedenburg

Flugkünste der Greifvögel auf Schloss Rosenburg in Riedenburg

Burg Prunn und das Nibelungenlied

Keine vier Kilometer entfernt erhebt sich Burg Prunn auf einem 70 Meter hohen, senkrecht abfallenden Kalkfelsen. Im 16. Jahrhundert entdeckte man hier eine Handschrift des berühmten Nibelungenliedes.

Riedenburg lockt mit Schloss Rosenburg samt Falknerei 

Über der Stadt Riedenburg wachten einst sogar 3 Burgen. Neben den Ruinen Rabenstein und Tachenstein gewährt Schloss Rosenburg dem Besucher noch heute ein eindrucksvolles Bild ritterlicher Herrlichkeit. Auf dem „Drei-Burgen-Steig“ lassen sich die einstigen Festungen näher erkunden.Â

Schloss Rosenburg in Riedenburg im Altmühltal

Ritterrüstung im Hofmarkmuseum Schloss Eggersberg in Riedenburg (Altmühltal)

Schloss Eggersberg in Riedenburg im Altmühltal

Schloss Rosenburg ist durch die Falknerei und die Flugkünste ihrer Greifvögel sehr bekannt.

Ritterrüstung im Hofmarkmuseum Schloss Eggersberg

Schloss Eggersberg in Riedenburg

Schloss Eggersberg und sein Museum

Ernsthaft gefährdet werden konnten diese Bastionen erst im 16. Jahrhundert durch das Aufkommen moderner Sprengmittel und Kanonen. Nun wurden die Adelssitze von Trutzburgen zu Schlössern umgestaltet. Zeugnis dieser Entwicklung legt Eggersberg ab. Hier steht die repräsentative Anlage des um 1600 errichteten neuen Schlosses in unmittelbarer Nähe der Ruine der zerstörten mittelalterlichen Burg.


Es ist kein Zufall, dass sich oft nur die Türme der Burgen erhalten haben: der „Bergfried" war als letzte Zuflucht stets äußerst widerstandsfähig konstruiert. In Bad Abbach erreicht er bei einer Höhe von 27 Metern eine Mauerstärke von über vier Metern.

Kloster Biburg im Hopfenland Hallertau

MIttelalterfest in Abensberg im Hopfenland Hallertau

Schlossgarten in Abensberg (Hopfenland Hallertau)

Die Klosterkirche Kloster Biburg zählt zu den bedeutendsten romanischen Baudenkmälern in Bayern. 

Auch in Abernsberg im Hopfenland Hallertau wird jährlich beim Mittelalterfest Geschichte lebendig.

Der Schlossgarten beim ehemaligen Schloss in Abensberg.


Nicht nur die Burgen dienten der Verteidigung, ebenso zeigten sich die Städte wehrhaft. In Abensberg gehen die Befestigungsanlagen des Schlosses nahtlos in die Stadtmauer über.

Romanische Baukunst in der Klosterkirche Biburg

Auch die Kirchen des Mittelalters, im Stil der Romanik und später der Gotik erbaut, haben sich in unserer Region in bemerkenswerter Anzahl erhalten. Eines der bedeutendesten romanischen Baudenkmäler in Bayern ist die Klosterkirche des ehemaligen Klosters Biburg. Mit ihrer monumentalen Wucht beherrscht die dreischiffige Basilika heute noch weithin das Umland.

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